Der Mobilitätspanel

Die Durchführung des Mobilitätspanels dient dazu, das Mobilitätsverhalten der Seestädter und Seestädterinnen zu messen. Diese Studie wird mithilfe einer Smartphone-Applikation durchgeführt und kann folgende Fragen wissenschaftlich fundiert beantworten:

  • Wie oft in der Woche fahren SeestädterInnen beispielsweise mit dem Fahrrad und wie oft mit dem Auto?
  • Wie viele Wege am Tag legen die SeestädterInnen im Schnitt zurück?
  • Wie lange benötigen sie für diese zurückgelegten Wege?

Das daraus gewonnene Wissen über das Mobilitätsverhalten der SeestädterInnen ermöglicht eine bessere Planung von Mobilitätsangeboten, sowie einen Diskurs über das bestehende Verkehrssystem. Die gesammelten Daten bilden eine Grundlage für die Entwicklung neuer innovativer Mobilitätslösungen, sowie für die Mobilitätsforschung, wie sie im aspern.mobil LAB bereits stattfindet.

Die Voraussetzung, um an dieser Studie teilnehmen zu können, ist der Erhalt eines Briefes, der die Zugangsdaten enthält. Diejenigen Personen, die einen Brief erhalten, sind dabei zufällig ausgewählt worden. Leider ist es nicht möglich, auf einem anderen Weg an der Erhebung teilzunehmen.

Auf der Website möchten wir nicht nur TeilnehmerInnen auf dem Laufenden halten, sondern auch alle, die sich dafür interessieren.

Auswahl der TeilnehmerInnen

Eine zufällig ausgewählte Gruppe von in der Seestadt Aspern lebenden Personen wird für den Mobilitätspanel ausgewählt – in Summe werden rund 4000 BewohnerInnen zur Teilnahme eingeladen. Sie werden per Post zur Teilnahme aufgerufen und können sich für den Mobilitätspanel anmelden. Jedem Haushalt in der Seestadt Aspern wird ein eindeutiger Code zugewiesen, mit dem sich die volljährigen Haushaltsmitglieder zum Mobilitätspanel anmelden können.

Warum braucht es einen Mobilitätspanel in aspern Seestadt?

Aktuell gibt es kein wissenschaftlich gesichertes Wissen, wann, mit welchen Verkehrmsittel und wohin sich SeestädterInnen in und rund um die Seestadt fortbewegen. Das bedeutet, dass eine mittel- bis langfristige Planung von Mobilitätsangeboten (von Bikesharing Angebote über Buslinien) nur beschränkt auf die tatsächlichen momentanen Bedürfnisse und Mobilitätsmuster abgestimmt werden kann.

Der Mobilitätspanel ermöglicht es, ausgehend von einer ausreichend großen TeilnehmerInnenzahl, auf das gesamte Mobilitätsverhalten der SeestädterInnen zu schließen und somit belastbare Zahlen für Diskussions- und Planungsprozesse zu schaffen.