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Was ist das aspern.mobil LAB?

In der Seestadt Aspern entsteht mit dem aspern.mobil LAB, Raum für Innovation, in dem Wissenschaft, Verwaltung und Unternehmen gemeinsam mit Bewohner_innen einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen urbanen Mobilität leisten.

Ziel des aspern.mobil LABs ist es, in diesem außergewöhnlichen Entwicklungsgebiet, eine neue Mobilitäts- und Innovationskultur zu etablieren und zu unterstützen. Seestädter_innen, lokale Stakeholder, Politik und Akteur_innen aus Forschung, Entwicklung und Wirtschaft denken, entwickeln und handeln hier auf gleicher Augenhöhe.

Das aspern.mobil LAB versteht sich als Infrastruktur für Forschung und Entwicklung und ist im Rahmen des Programms Mobilität der Zukunft eines von 5 Urbanen Mobilitätslaboren Österreichs, gefördert durch das Bundes Ministerium für Verkehr, Innovation und Technologie.

Inhaltliche Schwerpunkte innovativer Mobilitäts-Lösungen bilden aktive Mobilität, Shared Mobility as a Service, sowie die First/Last Mile Logistik und die Untersuchung ihres räumlichen, ökonomischen, ökologischen und sozialen Mehrwerts.

Wer ist das aspern.mobil LAB?

Ein interdisziplinäres Team der Technischen Universität Wien mit Raum und Verkehrsplanung, Informatik, Soziologie, Architektur, Design und Wirkungsforschung in Partnerschaft mit der Entwicklungsgesellschaft wien3420, dem Stadtteilmanagement der Seestadt, Büro Jauschneg und Upstream, ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke.

Zu unserem aktiven Netzwerk der Forschungscommunity zählen Institutionen und Akteur_innen aus Wissenschaft und Forschung, Stadtverwaltung, Wirtschaft, Anwender_innen und lokalen Expert_innen.

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Wie arbeitet das aspern.mobil LAB?

Das aspern.mobil LAB versteht Bewohner_innen, Beschäftige und Besucher_innen der Seestadt als lokale Expert_innen, welche in unterschiedlichen Projekten und Partnerschaften innovative Mobilitätslösungen, Forschungsfragen, Dienstleistungen oder Produkte entwickeln, testen, evaluieren und umsetzen.

In iterativen, sich wiederholenden, Prozessschleifen des Verstehens, Umsetzens und Weitergebens steht das kontinuierliche und transparente Verhandeln rechtlicher und organisatorischer Mechanismen und der Aufbau von Wissen für alle Beteiligte im Vordergrund.

Zum Beispiel:

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Warum forschen, teilhaben und zusammen arbeiten?

Unsere täglichen Wege als Stadtbewohner_innen in Arbeit und Freizeit, unsere Besorgungen, Güter, Waren und die Wahl der Fortbewegungsmittel haben konkrete Auswirkungen auf die Qualität unseres gemeinsamen Lebensraums.

Soziale und technische Innovationen bieten die Chance, eine nachhaltige, urbane Mobilität weiterzuentwickeln und auf unterschiedliche Bedürfnisse anzupassen.

Im aspern.mobil LAB wird das komplexe Arbeits- und Forschungsfeld der Mobilität in Themenpaketen aufbereitet und dient – den unterschiedlichen Teilnehmer_innen zugeschnitten, dem Bewusstsein, der Entwicklung und dem Aufbau von nachhaltiger, urbaner Mobilität.

Im Zentrum steht der Mensch, sein Wirken miteinander und mit seiner Umwelt – dabei wird zwischen allen Beteiligten eine Win-Win Situation gefördert.

Projekte und Forschungsvorhaben können Bottom-Up als auch Top-Down entstehen, profitieren von direktem Nutzer_innen-Feedback und teilnehmende Seestädter_innen erhalten je nach Aufwand eine angemessene Entschädigung, testen innovative Technologien und entwickeln neue Fertigkeiten.

Gibt es wirklich bald keine privaten Autos mehr? Verändert die Seestadt mit ihren Angeboten wie Lastenrädern, Zustellsystemen, Radinfrastruktur und Mobilitätsfond unser Mobilitätsverhalten?

Welche Technologien werden sich durchsetzen und sind diese ökologisch und sozial verträglich? Wie können gemeinsame Forschungs- und Entwicklungs- Prozesse unseren Lebensraum positiv beeinflussen?

Interesse einen Beitrag zu neuer Mobilität zu leisten?

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