Mobilität in Kontexten verstehen

Nutzungsmuster für Mobilitätsinnovationen

Ausgehend von den Daten, die durch den Mobilitätspanel Seestadt Aspern gewonnen wurden, werden aggregierte Nutzungsmuster (nach soziodemographischen Clustern sowie sozialen Milieus) für verschiedene Verkehrsmittel, je nach Bedarf des jeweiligen Innovationsvorhabens, bereitgestellt. Die zeitliche Auflösung sowie räumliche Tiefe hängt von der jeweiligen Fragestellung ab.   

Mobilitätsverhaltensdaten und ihre Kontexte / intrapersonelle Mobilitätsverhaltensänderungen

Der Mobilitätspanel Seestadt Aspern liefert aggregiert nach soziodemographischen Merkmalen sowie sozialen Milieus Mobilitätsverhaltensdaten (Modal Split, Wegelängen, Routenwahl, …) für das Quartier. Geplant ist eine mehrjährig wiederholte Erhebung, durch die auch intrapersonelle Mobilitätsverhaltensänderungen festgestellt werden können (neben Änderungen auf Quartiersebene).

Visualisierung und Mash-Up von Daten

Auf Basis von Daten, die dem aspern.mobil LAB vorliegen und durch die Projekttragenden bereitgestellt werden, erstellen wir kartographische Visualisierungen. In diesem Zusammenhang sind auch Verschneidungen von Datensätzen bzw. Neuberechnungen möglich. Die Dienstleistung beschränkt sich auf bereits vorliegende automatisierte Vorgänge.  

Videoaufzeichnungen und -analysen / life in public space

Ausgehend von den jeweiligen Fragestellungen des Innovationsvorhabens wird ein Untersuchungssetting im öffentlichen Raum definiert. Die Auswertungen erfolgen mittels Geräten vor Ort und entsprechen somit den aktuellen Datenschutzvorgaben. Die Aufzeichnungen ermöglichen Aussagen zu Interaktionen zwischen VerkehrsteilnehmerInnen untereinander bzw. mit der Umwelt. Zusätzlich können auch präzise Ganglinien für verschiedene NutzerInnengruppen erstellt werden. 

Zielgruppen und Personas in Use Cases

Personas helfen ProjektträgerInnen bei der Fokussierung von Ideen und Eigenschaften eines Produktes oder einer Dienstleistung. Sie repräsentieren potentielle Kunden und verkörpern ihre Wünsche, Bedenken, Kenntnisse, Fähigkeiten und anderen Rahmenbedingungen. Damit wird der Fokus auf die Zielgruppe gesetzt und alles andere, was ein Projekt ablenken würde, wird ausgeschlossen.

Ethnographie der Nutzungskontexte

Nutzungskontexte geben Aufschluss über den Umfang der Bedürfnisse der Nutzerinnen. Durch einen breiten Methodenmix mit offenen Interviews, teilnehmenden Beobachtungen, Daten- und Dokumentenanalysen und digitalen Erfassungsmethoden zur Selbstethnographie führt das aspern.mobil LAB Erhebungsprozesse durch und erstellt Nutzungskontexte.

Aggregierte Kennzahlen zu Mobilität und Verkehr in der Seestadt Aspern

Die ProjekträgerInnen bekommen eine Sammlung von Kennzahlen zu Mobilität und Verkehr zur Verfügung gestellt. Diese umfassen z.B. Angaben zu Modal Split auf Quartiersebene, Motorisierungsgrad auf Baublockebene oder multimodale Verkehrszählungen.