ONLINE.mobil LAB #7 – Walk & Feel

Und es geht weiter mit unserem ONLINE.mobil LAB!
In der 7. Ausgabe präsentieren wir die Ergebnisse des Projekts  Walk& Feel. 

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, die Bedingungen für FußgängerInnen zu verbessern und dadurch die Lebens- und Aufenthaltsqualität im urbanen Raum zu erhöhen. Voraussetzung dafür ist eine umfassende und hochwertige Datenbasis zur Bewertung der Fußwegequalität.

Letzten Sommer wurden bereits zwei Walk&Feel Feldtests erfolgreich durchgeführt, bei denen die TeilnehmerInnen- mit verschiedensten Sensoren bestückt – für uns in der Seestadt unterwegs waren. Dabei haben sie wichtige Daten gesammelt, die dann verarbeitet wurden.

Neben der Forschungscommunity des aspern.mobil LABs, möchten wir ganz besonders Teilnehmende und Projektpartner zu diesem ONLINE.mobil LAB  einladen!

Zoom in!

Meeting-ID: 707 669 560
Passwort: amLAB1220


Wie geht es Personen wenn sie zu Fußgehen? Wo erleben sie Stress? Wo fühlen sie sich unwohl und wo pudelwohl? Einen Einblick in die Forschung dazu und über den Einsatz von Humansensorik in Planungsprozessen gab uns unsere Kollegin Linda Dörrzaps im letzten ONLINE.mobil LAB vor der Sommerpause. Bei den Feldtests gingen die TeilenehmerInnen, die Großteils BewohnerInnen der Seestadt aber auch interessierte Personen waren, eine vorgegebene Runde durch die Seestadt. Die Strecke wurde bewusst so gewählt, dass die Teilnehmenden Personen an möglichst unterschiedlichen Orten vorbeikamen, Straßenkreuzungen, ruhige Wohngebiete, See. Die Sensoren zeichneten das Stresslevel der Personen an den jeweiligen Orten auf. Zusätzlich konnten die Teilnehmenden angeben wie sie sich fühlten, wie glücklich oder verärgert. Besonders spannend war für das Team diese beiden Karten zu verbinden. Werden Orte, die Stress auslösen auch gleichzeitig eher negativ wahrgenommen? Gibt es hier einen eindeutigen Zusammenhang? – Ja, es konnte ein gewisser  Zusammenhang erkannt werden. Dennoch gab es auch Orte, bei denen die Ergebnisse keinesfalls eindeutig waren. Die zweite Phase des Projekts will diesen Orten näher auf den Grund gehen. 

Besonders freuten wir uns über das rege Interesse von Seiten ehemaliger TeilnehmerInnen an der Präsentation. So konnten auch sie von ihren Erfahrungen berichten und Feedback geben!